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Mit der Pelletpresse eigene Pellets Produzieren

Pelletpressen pelletsAufgrund der ökonomischen und ökologischen Entwicklung greifen die Verbraucher immer mehr zu effizienten, umweltfreundlichen und günstigen Formen der Wärmeversorgung. Viele Verbraucher entscheiden sich hinsichtlich dieser Aspekte für die noch recht junge Heizungsart Pelletheizung. Sie arbeitet mit dem, aus gepresstem Restholz hergestellten, Brennstoff pellet. Durch die Verwendung dieser holzpellets ist ein CO2-neutrales Heizen mit niedrigen CO2-Emissionen möglich. Wenn die Entscheidung für eine Pelletheizung gefallen ist, sollte auch die Anschaffung einer eigenen Pelletpresse zur Herstellung der Holzpellets überdacht werden. Mit ihrer Hilfe lassen sich in Eigenregie die pellets preiswerter herstellen. Aber auch einige andere Vorteile bringt ein eigenes Gerät mit sich.

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Welche Vorteile bietet die Pelletpresse?

Die Nutzung einer eigenen Pelletpresse zur Herstellung von Pellets, auch Presslinge genannt, hat einige Vorteile, auf die nachfolgend näher eingegangen wird.

Die Qualität der Holzpellets ist besser

Pelletpresse QuallitätHolzpellets sind ein völlig natürlicher Brennstoff, da er ohne weitere Zusatzstoffe hergestellt wird. Während der Pressung gibt das holz durch die dabei entstehende hohe Temperatur den eigenen Klebstoff Lignin frei, der die Holzspäne zusammenhält. Somit stellen sie eine gesunde Alternative zu den anderen Brennstoffen dar.

Da die pellets der ÖNORM M 7135 sowie der DIN+ entsprechen, setzen sie sich aus 100 Prozent holz und weniger als zehn Prozent Wasser zusammen. Der anfallende Ascheanteil sollte weniger als ein halbes Prozent betragen. Durch diese Parameter wird eine einwandfreie Funktion der Pelletheizung, eine äußerst geringe Verschlackung sowie eine verringerte Emissionsfreisetzung garantiert.

Diese Fakten stehen für eine sehr gute Qualität der holzpellets. Natürlich kann die Qualität mit einer eigenen Pelletpresse beeinflusst werden. Die Reinheit des Brennstoffes ist je nach Holzart gegeben.

Weitere Vorteile der eigenen Pelletpressung

Förderung Pelletpresse VorteilEiner der größten Vorteile der eigenen Pelletpressung ist die Herstellung der Holzpellets nach Bedarf. Hierdurch erübrigen sich kostspielige große Lagerräume und das anfallende Pressmaterial, wie Säge- oder Hobelspäne, kann sofort verarbeitet werden.

Der hohe Heizwert der holzpellets ist ein weiterer großer Vorteil. Er kommt mit bis zu fünf Kilowattstunden pro Kilogramm auf einen höheren Wert als Heizöl oder Erdgas.

Von Vorteil ist auch die Möglichkeit, mit einer Pelletpresse die Pelletgröße für den Pelletofen bestimmen zu können. Dazu sind lediglich unterschiedliche Matrizen, die als Zubehör beim Hersteller erhältlich sind, in die presse zu integrieren.

Das Heizen mit den selbst hergestellten pellets ist eine umweltfreundliche Alternative zu anderen biogenen Brennstoffen.

Eine weitere Möglichkeit der Anwendung einer Pelletpresse ist die Herstellung von Futterpellets sowie Einstreupellets für das Vieh des eigenen landwirtschaftlichen Betriebes. Hierbei ist von Vorteil, dass auf die eigene Zusammensetzung des Futters hinsichtlich der einzelnen Bedürfnisse der Tiere Einfluss genommen werden kann.

Wie viel Geld spare ich bei der Pelletselbstherstellung?

Viele Nutzer von Pelletheizungen hegen den Wunsch, die Pellets selbst herzustellen. Dazu sind jedoch erst einmal zwei bis fünf Tausend Euro für eine kleine Pelletpresse, wie die pp200, zu investieren. Hierbei ist auf die Hochwertigkeit der produzierten Ware zu achten. Eine günstige Quelle zum Erhalt des Rohmaterials, wie Sägespäne und Holzabfälle, sollte vorhanden sein. Nur so sind entsprechende Kosteneinsparungen zu erreichen. Bei der Kalkulation sind jedoch der Anschaffungspreis, der Strompreis sowie die zu investierende Arbeitszeit zu berücksichtigen.

Pelletpresse Geld SparenNatürlich wird eine Kosteneinsparung durch die Herstellung der pellets mit einer eigenen Pelletpresse erreicht. Besonders Waldbesitzer profitieren von der eigenen pellet Herstellung. Können doch günstige Holzabfälle verwendet werden. Da die Pellets einen niedrigen Aschegehalt aufweisen, sind sie ein günstiger Brennstoff. Voraussetzungen für die kostengünstige Herstellung der Holzpellets sind zum einen die eigene Pelletpresse und zum anderen eine günstige Quelle für die Abnahme von Sägespänen und Holzabfällen. Auf Tropenholz sollte verzichtet werden, um die Umwelt zu schonen.

Werden Holzpellets als Brennstoff eingesetzt, werden Einsparungen an Energiekosten gegenüber anderen Brennstoffarten erreicht. So beträgt beispielsweise der Preis in den einzelnen Kategorien bei einem angenommenen Jahresverbrauch 2016 von 6.196 Kilogramm bei Holzpellets 1.425,67 Euro, bei einem Erdgas-Jahresverbrauch von 33.540 Kilowattstunden bei 2.300,82 Euro und bei einem Heizöl-Jahresverbrauch von 3.000 Litern bei 1.623,30 Euro. Dies ergibt bei Verwendung von pellets eine Ersparnis gegenüber Erdgas von 875,15 Euro und gegenüber Heizöl von 197,63 Euro pro Jahr.

Durch die Möglichkeit, Pellets jederzeit herstellen zu können, erübrigt sich eine überdimensionale Lagerhaltung, sodass auch hier Kosten eingespart werden können. Gut durchlüftet sollte jedoch auch ein kleinerer Lagerraum sein.

Welche Möglichkeiten bietet eine Pelletpresse?

Pellets können mithilfe einer Pelletpresse und der entsprechenden Biomasse für ihren Einsatz in diversen Bereichen hergestellt werden. Diese sind:

  • Pellets zur Befeuerung (Energie),
  • Pellets als futter für Tiere und als
  • Einstreu für Tiere.

Natürlich werden je nach Verwendungszweck unterschiedliche Materialien für die Herstellung der entsprechenden Produkte benötigt.

Materialien, die zur Herstellung von Pellets genutzt werden können

Pelletpresse Material HolzZur Befeuerung einer Pelletheizung werden meist holzpellets verwendet. Diese werden aus holz in Form von Säge- und Hobelspänen sowie anderen Holzresten, die bei der Holzverarbeitung anfallen, produziert. Wichtig ist jedoch, dass der Feuchtigkeitsgehalt des Ausgangsmaterials unter 20 Prozent liegt.

Auch Stroh wird alternativ aufgrund seines guten Heizwertes von 4,9 Kilowattstunden für die pellet Herstellung verwendet. Bei dem Stroh handelt es sich meist um getrocknetes Getreide, wie Raps oder Weizen. Im Gegensatz zu holz, das vor der Pressung getrocknet werden muss, wird das Stroh nach dem Zerkleinern leicht befeuchtet, um beim Pelletieren eine Bindung zu erreichen.

Eine weitere gute Eigenschaft von Strohpellets ist ihre hohe Adsorptionsfähigkeit. Aus diesem Grunde werden sie auch als Einstreu in Ställen verwendet. Die Presslinge bilden nach dem Einbringen in den Stall eine dünne Matte, wodurch die Rutschgefahr gemindert wird.

Für die Futterpellets, die meist in kleineren landwirtschaftlichen Betrieben mit Viehhaltung selbst gepresst werden, werden unter anderem Heu, Mais, Zuckerrübenschalen von Zuckerproduzenten sowie Karotten- und Obstreste von der Saftpressung verwendet. Die Zusammensetzung der Produkte kann den Bedürfnissen eines jeden Tieres angepasst werden. So hat der Bauer eine 100-prozentige Kontrolle über die Inhaltstoffe des Futtermittels.

Wie funktioniert eine Pelletpresse?

Das Ausgangsmaterial für die Presslinge, wie Säge- und Hobelspäne oder unlackiertes Rohholz, darf keinerlei Fremdkörper enthalten. Dass dies so ist, dafür sorgt ein Schwergutabscheider der Anlage. Außerdem muss das Material vor der Pressung in einer Hammermühle auf eine einheitliche Größe zerkleinert werden. Nach der Trocknung sollte das Material die geforderten Feuchtigkeitswerte von zehn bis 15 Prozent nicht übersteigen. Erst jetzt wird mit dem eigentlichen Pressen begonnen.

Funktion einer PelletpresseDie Presslinge entstehen, indem das Ausgangsmaterial mit hohem Druck verdichtet und durch eine Stahlmatrize, meist mit einem Durchmesser von 200 Millimetern und einem Lochdurchmesser von sechs Millimetern, in die gewünschte Pelletform gebracht wird. Matrizen mit 200 Millimetern oder anderem Durchmesser können aber auch mit Lochdurchmessern von zweieinhalb, vier, acht, zehn bis zu fünfzig Millimetern erworben werden.

Der hohe Druck erhitzt das Material bis zu 50 Grad, wodurch das im holz enthaltene Makromolekül Lignin verflüssigt wird. Dieses fungiert als Bindemittel, sodass kein Klebstoff zugeführt werden muss, um die Teilchen zusammenzuhalten. Die aus der matrize austretenden Pelletstränge schneidet ein Abstreifmesser in der gewünschten Länge ab.

Nach diesem Vorgang müssen die Presslinge noch auskühlen und aushärten. Jetzt verfügen sie über die typischen Eigenschaften, die da sind:

  • Energiedichte von circa fünf Kilowattstunden pro Kilogramm (zwei Tonnen Pellets entsprechen der Energie von ungefähr 1.000 Litern Heizöl),
  • Schüttdichte von rund 650 Kilogramm pro Kubikmeter,
  • Wassergehalt unter zehn Prozent und
  • Ascheanteil unter einem halben Prozent.

Welche Pelletpressen Modelle gibt es?

Auf dem Markt werden zwei unterschiedliche Pelletpressenausführungen präsentiert. Hierbei handelt es sich um die Ringmatrizenpresse und um die Flach- bzw. Scheibenmatrizenpresse.

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Des Weiteren werden die Pelletpressen, wie die pp200, in den kategorien Pelletpresse mit E-Motor, mit Dieselantrieb und mit Zapfenwelle angeboten.

Wie unterscheiden sich Pelletpressen?

Ringmatrizenpressen und Flach- oder Scheibenmatrizenpressen unterscheiden sich in der technischen Bauweise ihrer Matrize. Aber auch bei der Anordnung der Presswerkzeuge wird zwischen umlaufenden und feststehenden unterschieden.

Pelletpresse unterschiedeBei der Ringmatrizenpresse sind die Presswerkzeuge vertikal angeordnet und bestehen aus einem mit Bohrlöchern versehenen Matrizenring von meist 200 Millimetern Durchmesser und innen liegenden Kollern. Kurz: Die rotierende Matrize läuft um die innen liegenden Koller und drückt das Material durch die Presskanäle.

Bei der Scheibenmatrizenpresse ist die kreisrunde, mit Bohrungen versehene Matrize festsitzend und die Koller rotieren auf dieser bzw. rollen sich auf dem Materialteppich ab. Kurz: Die Matrize ist fest in der presse eingespannt und die Koller rotieren auf dem sich dabei bildenden Materialteppich und drücken die Masse zur Pelletierung durch die Kanäle.

Neben stationären Pelletpressen mit E-Motor und Dieselantrieb gibt es auch pressen für Zapfwellen. Betrieben werden diese Pressen mit einer Drehzahl zwischen 540 und 1.000 pro Minute von einem Zapfwellenantrieb über einen Schlepper.

Was muss bei der Pelletpresse beachtet werden?

Unterschiede von pelletpressenPellets werden in unterschiedlichen Klassen hergestellt. Sie unterscheiden sich in der Größe und im Aschegehalt. Je niedriger der Ascheanteil ist, umso hochwertiger sind die Presslinge. Um eine einwandfreie Funktion der Pelletheizung gewährleisten zu können, sollten idealer weise Pellets mit einem Ascheanteil unter 0,7 Prozent, wie bei EN 14961-2 Pellets, verwendet werden. So wird auch die Emissionsfreisetzung der Heizung verringert.

Deshalb ist neben dem Preis auch darauf zu achten, dass bei der Herstellung von Presslingen die Länge, der Durchmesser, Schüttdichte, Heizwert, Wassergehalt, Festigkeit, Aschegehalt, Ascheerweichungstemperatur, Feinanteil und die chemische Zusammensetzung gemäß der EN 14961-2 Norm eingehalten werden. Maschinen von Anbietern, die dies tun, sollten bevorzugt zum Einsatz kommen.

Welche Einstellungen bietet die Pelletpresse?

Pelletpresse EinstellungenDie meisten Maschinen lassen nicht nur die Einstellung der Länge der Presslinge, sondern auch eine flexible Presswerkeinstellung zu. Auch die Anpassung an die Beschaffenheit des verwendeten Materials ist meist möglich. Verschiedene Pelletdurchmesser und Pelletfestigkeiten lassen sich durch einen einfachen Matrizenwechsel einstellen. Bei einigen Modellen sorgt eine Stern-Dreieck-Schaltung mit regelbarer Elektronik für ein sanftes Anlaufen der presse.

Was sollte beim Pelletpressen Kauf beachtet werden?

Schon im Vorfeld des Kaufs einer Pelletpresse sollte feststehen, welche Art von Pellets hergestellt werden sollen. Denn nicht alle Maschinen für die Pelletierung sind für Holz und futter geeignet.

Da die Geräte zur pellet Herstellung relativ groß und schwer sind, sollten sie auf Rollen gelagert sein. Sie können so einfacher transportiert und an den richtigen Platz gebracht werden.

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Für das Ergebnis der Pressung spielt die Anzahl der Kilowattstunden der Presse eine entscheidende Rolle. Ist diese zu niedrig, kann sich die Zugabe von Bindemittel notwendig machen, um ein Auseinanderfallen der holzpellets zu verhindern.

Aus Reinigungsgründen ist die Ausstattung der Presse mit einem verzinkten Einfülltrichter sehr empfehlenswert. Natürlich ist auch auf eine leichte Bedienbarkeit des Gerätes zu achten.

Pelletpresse BildEin weiteres Kaufkriterium sind die im Lieferumfang enthaltenen Matrizen. In den meisten Fällen handelt es sich hier um eine Matrize mit einer Lochung von sechs Millimetern Durchmesser.

Wichtig ist auch die Vorabklärung des elektrischen Anschlusses der Maschine.
Wissen sollte man auch, dass die Pressen unterschiedliche Kapazitäten in der Pelletproduktion pro Stunde aufweisen. Angegeben wird dies meist in Kilogramm pro Stunde. Günstige Modelle erreichen einen Wert von 60 bis 150 Kilogramm pro Stunde, bei den hochwertigen Varianten können dies bis zu 500 Kilogramm pro Stunde sein.

Ein weiterer Punkt, der beim Kauf einer Pelletpresse Berücksichtigung finden sollte, ist das Starkstromkabel. Dies sollte im Lieferumfang enthalten sein. Ist dies nicht der Fall, sollte es bei einem Fachbetrieb nachgekauft werden.

Des Weiteren sollte die Presse über die Europäische Norm CE verfügen.

Sehr hilfreich sind bei der Entscheidungsfindung auch die Kundenrezessionen, die durch Googeln des Produktes zu finden sind. Auch das Lesen von Erfahrungsberichten und Forendiskussionen helfen weiter.

Wann ist die Pelletpressen Benutzung sinnvoll?

2.000 Euro müssen schon investiert werden, wenn man sich für den Kauf einer kleinen, einfachen Presse zur Pelletierung entschieden hat. Außerdem wird eine Rohmaterialquelle, die Sägespäne, Holzreste, Stroh etc. zur Verfügung stellen kann, benötigt. Es sei denn, man betreibt selbst eine Tischlerei, Sägewerk, Landwirtschaft oder ist Waldbesitzer.

Symbolbild pelletpresse pellets selbst machenNicht zu vergessen ist, dass die Presse und die Trocknung des Rohmaterials zum Arbeiten Strom benötigen. Oft ist die Trocknung aufgrund des Feuchtigkeitsgehaltes des Holzes ein vernachlässigter Kostenfaktor.

Des Weiteren sollte man wissen, welche Mengen jährlich produziert werden sollen und ob die Produktion automatisch läuft. Auch der Stromverbrauch der Presse spielt ebenso eine Rolle wie die jährlich zu investierende Arbeitszeit.

Erst wenn man unter Berücksichtigung der genannten Faktoren eine exakte Kalkulation vorgenommen hat, kann genau eingeschätzt werden, ob sich eine derartige Investition rentiert.

Eine lohnenswerte Überlegung zur Nutzung eines derartigen Gerätes wäre auch der Zusammenschluss mit Nachbarn und damit der Zugang der Presse durch einen größeren Personenkreis.

Also, wenn das Rohmaterial für die pellets vorhanden oder geklärt ist, macht eine detaillierte Kalkulation Sinn, sodass eine Anschaffung einer eigenen Presse sinnvoll sein kann.

Was kostet eine Pelletpresse?

Pelletpressen werden auf dem Markt je nach Modell und Hersteller im mittleren bis höheren Preissegment angeboten. So variieren beispielsweise im Jahre 2016 zwischen circa 700,00 Euro bis hin zu 7.000,00 Euro. Gute Pressen zur pellet Herstellung sind ab 3.000 Euro erhältlich.

Pelletpresse mieten / leihen / gebraucht kaufen

Naürlich besteht auch die Möglichkeit, sich anstatt einer Investition in eine neue presse, sich ein Gerät zu mieten, leihen oder gebraucht zu kaufen. Doch dies bringt auch Vor- und Nachteile mit sich.

Eine Pelletpresse mieten oder leihen

Dank der Flexibilität mobiler Pelletpressen besteht die Möglichkeit, Pellets von Lohnunternehmen mit eigenem Personal direkt beim Kunden vor Ort herstellen zu lassen. Hierbei handelt es sich meist um Presslinge aus Stroh, Heu, anderer trockener Biomasse und Miscanthus. Bevor jedoch mit der Pressung begonnen werden kann, müssen einige Einsatzbedingungen für das Gerät erfüllt werden. Dazu zählen unter anderem ein fester Untergrund und eine gute Zugänglichkeit sowie die Zurverfügungstellung des Ausgangsmaterials und Wasser. Die Kosten bei dieser Pelletierungsart liegen je nach Material und Energieeinsatz zwischen 75 und 120 Euro pro Tonne pellets. Aber, welche Vorteile und Nachteile bringt das Mieten beziehungsweise Leihen mit sich?

Vorteile mieten / kaufen :

  • kostengünstiger, da meist moderate Preise,
  • Wegfall der Anschaffungs- und Unterhaltungskosten sowie
  • Wegfall der Transport- und Logistikkosten.

Nachteile mieten / kaufen :

  • abhängig vom Hersteller,
  • Mindestmenge wird meist vom Unternehmen vorgegeben, damit sich die Anfahrt lohnt,
  • recht umfangreiche Vorarbeit hinsichtlich des Ausgangsmaterials und
  • richtige Lagerung, da sonst Kohlenmonoxid entsteht.

Der Kauf einer gebrauchten Presse zur Pelletierung

Eine günstigere Alternative zum Kauf einer neuen Pelletpresse ist der Kauf eines gebrauchten Gerätes. Möglichkeiten, eine entsprechende Presse zu erhalten oder zu ersteigern, sind diverse Internetplattformen. Angeboten werden gebrauchte Geräte meist von privaten Nutzern. Zu bedenken ist bei dem Kauf einer gebrauchten Presse, dass ein möglicher Verschleiß nicht immer gleich erkennbar ist. Das bezieht sich insbesondere auf die matrize. Deshalb ist die Kalkulation mit Kosten für Reparaturen und Wartung vorzunehmen. Außerdem wird beim Kauf einer gebrauchten Maschine keine Herstellergarantie gewährt. Doch welche Vor- und Nachteile gibt es bei dem Erwerb eines gebrauchten Gerätes noch?

Vorteile gebraucht Kauf :

  • Kostenersparnis gegenüber einer neuen Maschine und
  • eine günstige Alternative.

Nachteile gebraucht Kauf :

  • keine Herstellergarantie,
  • Verschleiß der Matrize bzw. anderer Teile möglich,
  • eventuell hohe Wartungs- und Reparaturkosten,
  • nicht immer seriöse Vertragspartner und
  • kein Rückgaberecht.

Die Vor- und Nachteile beim Kauf einer neuen Pelletpresse

Nachfolgend sind die Vorteile und Nachteile eines Kaufes einer neuen Pelletpresse noch einmal kurz zusammengefasst:

Vorteile Neukauf :

  • Herstellung von Holzpellets und
  • Weiterverwendung von Sägenebenprodukten, Stroh, Heu etc.,
  • Herstellung von Futterpellets,
  • Herstellung von Einstreupellets,
  • hoher Heizwert,
  • keine Klebstoffzugabe,
  • Kosteneinsparung bei den Brennstoffen,
  • Selbstbestimmung der Qualität,
  • Zusammensetzung der Futterpellets, angepasst an die Bedürfnisse der Tiere und
  • umweltfreundliche Alternative zu biogenen Brennstoffen, wie Erdgas und Heizöl.

Nachteile Neukauf :

  • relativ hoher Anschaffungspreis und
  • Entstehung von Kohlenmonoxid bei unsachgemäßer Lagerung.

Im stressigen Alltag stellt eine Pelletpresse einen wahren Helfer dar. Bei Beachtung der hier genannten Kriterien werden qualitativ hochwertige Presslinge das Ergebnis sein, die denen der Lieferware in nichts nachstehen. Wer also im Besitz einer Pelletheizung ist und nicht nur Energiekosten sparen möchte, der sollte sein Heizungsequipment um eine Pelletpresse erweitern.

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Bildnutzung: Pellet-Hand © redfox331 | Fotolia, Pellet-Lupe © sablin | Fotolia, Pellet-Pflanze © BillionPhotos.com | Fotolia, Pellets Papier © Taschenrechner ZIHE | Fotolia, Hand mit Geld © Gerhard Seybert | Fotolia, Pellets Holz Wald © UMB-O | Fotolia, Figur auf Geld © Margit Power | Fotolia